Das Museum

Das Museum Giersch der Goethe-Universität ist ein Ausstellungshaus für Kunst, Kultur und Wissenschaft. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 durch die Stiftung Giersch liegt der Fokus des Hauses auf dem Rhein-Main-Gebiet als geografischer Schnittstelle. Unter diesem Blickwinkel widmet sich das Museum der Entdeckung, Erforschung und Vermittlung bislang unbeachteter künstlerischer Positionen und kultureller Zusammenhänge durch alle Epochen hinweg bis in die Gegenwart.

Seit 2015 gehört das Museum zur Goethe-Universität. Damit erweitert sich das Ausstellungsspektrum um Themen aus Forschung und Lehre der Universität. Zudem kooperiert das Museum immer wieder mit den Instituten, Lehrenden und Studierenden sowie den Sammlungen der Goethe-Universität. Als „Fenster der Universität zur Stadt“ fördert es die Kommunikation zwischen Kunst, Wissenschaft und Öffentlichkeit und bereichert mit seinen vielfältigen Bildungs- und Vermittlungsangeboten den gesamtgesellschaftlichen Diskurs.

Ausstellungsansicht „Die Welt im BILDnis“, 2020

© Museum Giersch der Goethe-Universität

Ausstellungsansicht „Frobenius“, 2019

© Museum Giersch der Goethe-Universität

Ausstellungsansicht „Georg Heck“, 2019

© Museum Giersch der Goethe-Universität

Ausstellungsansicht „Faszination der Dinge“, 2018

© Museum Giersch der Goethe-Universität

Gebäude

Das Museum Giersch der Goethe-Universität befindet sich in einer Ufervilla am Sachsenhäuser Mainufer. Die dreigeschossige Villa wurde 1910 im Stil des Neoklassizismus für die Frankfurter Bauunternehmerfamilie Holzmann errichtet. Die Stiftung Giersch erwarb das Gebäude von der Stadt Frankfurt im Jahr 1998. Unter Berücksichtigung strengster denkmalpflegerischer Auflagen baute sie es vor der Eröffnung im Jahr 2000 in ein Museumsgebäude um – mit barrierefreien Zugängen und modernsten klima- und sicherheitstechnischen Standards. Mit ihrer originalen Holzvertäfelung vermitteln die Erdgeschossräume noch einen Eindruck vom ehemaligen Wohncharakter der Villa. Die Ausstellungsräume in den oberen Etagen besitzen hingegen einen modernen Charakter. Dank ihrer kabinettartigen Struktur lassen sie sich vielfältig für Wechselausstellungen nutzen.

Im Garten der Villa errichtete die Stiftung Giersch einen Entenbrunnen mit originalen Bronzefiguren des Bildhauers August Gaul nach dem Vorbild einer Brunnenanlage in Berlin aus dem Jahr 1911.

Im Jahr 2020/21 erfolgte eine umfassende Sanierung der Klima- und Sicherheitstechnik und des Brandschutzes durch die Stiftung Giersch und die Goethe-Universität. Die Beleuchtung der Ausstellungsräume wurde auf energieeffiziente LED-Strahler umgestellt.

Geschichte

Am 24. September 2000 wurde das Ausstellungshaus unter dem Namen „Haus Giersch – Museum Regionaler Kunst“ von der gemeinnützigen Stiftung Giersch eröffnet. Die Gründungsinitiative ging vom Frankfurter Unternehmer Senator E.h. Prof. Carlo Giersch und seiner Frau Senatorin E.h. Karin Giersch aus. Ihr Ziel war es, für die Öffentlichkeit ein Ausstellungshaus für überregional bedeutsame, bislang unerforschte Themen der Kunst- und Kulturgeschichte des Rhein-Main-Gebiets zu schaffen. Ab 2005 führte das Museum die kürzere Bezeichnung „Museum Giersch“.

Das Programm war zunächst auf Überblicksausstellungen und monographische Präsentationen zur Malerei aus dem Rhein-Main-Gebiet im 19. und frühen 20. Jahrhundert konzentriert. Allmählich erweiterte sich das Ausstellungsspektrum um andere Gattungen wie Skulptur, Fotografie, Graphik und Buchkunst. Zudem dehnte sich der Zeitraum der Themen von der Neuzeit bis in die Gegenwart aus. Die wissenschaftliche Aufarbeitung in Form von Katalogen sowie die Bildungs- und Vermittlungsarbeit bildeten einen besonderen Fokus der Aktivitäten. In der vielseitigen Museumslandschaft der Stadt besaß das Museum Giersch damit einen festen Platz.

Anlässlich des 100jährigen Bestehens der Goethe-Universität im Jahr 2014 übergab die Stiftung Giersch das Museum in die Trägerschaft der Universität. Seit 2015 trägt es den Namen „Museum Giersch der Goethe-Universität“. Das Ausstellungshaus widmet sich weiterhin der Kunst und Kultur der Rhein-Main-Region und zeigt nun ebenso Ausstellungen mit besonderem Bezug zur Geschichte und Gegenwart der Goethe-Universität und ihren Sammlungen. Zudem ist das Ausstellungshaus ein Veranstaltungs- und Begegnungsort der universitären Community. Seit 2021 führt das Musem das Akronym MGGU.

Team

Direktion N.N.

Kuratorin
Dr. Katrin Kolk
Tel. 069 / 1382101-18
Mail kolk@mggu.de

Kuratorin
Susanne Wartenberg M.A.
Tel. 069 / 1382101-25
Mail: wartenberg@mggu.de

Haustechnik
Klaus Heck
Tel. 069 / 1382101-23
Mail haustechnik@mggu.de

Studentische Hilfskraft
Angelina Balandin
Tel. 069 / 1382101-22
Mail student@mggu.de

 

Direktionsassistenz und Vermietung
Carina Matschke M.A.
Tel. 069 / 1382101-28
Mail matschke@mggu.de

Kuratorin
Laura Domes M.A.
Tel. 069 / 1382101-19
Mail domes@mggu.de

Kommunikation und Marketing
Dipl.-Kffr. Christine Karmann
Tel. 069 / 1382101-21
Mail karmann@mggu.de

Social Media
Rebecca Leudesdorff M.A.
Tel. 069 / 1382101-17
Mail leudesdorff@mggu.de

Stellenangebote

Das Museum Giersch der Goethe-Universität sucht ab dem 1. März 2023 eine studentische Hilfskraft mit wissenschaftlichen Aufgaben (80 Stunden im Monat).

Weitere Informationen finden Sie in folgender Ausschreibung:

Bitte klicken Sie auf den Link, dann öffnet sich ein pdf, das Sie mit Rechtsklick und dem Befehl „Datei speichern unter“ auf Ihrem Endgerät downloaden können.

Ausschreibung studentische Hilfskraft

Stiftung Giersch

Senatores Karin und Prof. Carlo Giersch

Die STIFTUNG GIERSCH wurde 1994 mit Mitteln aus dem Privatvermögen des Frankfurter Unternehmers Senator E. h. Professor Carlo Giersch und seiner Frau Senatorin E. h. Karin Giersch errichtet. Es werden Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur, Forschung und Lehre sowie Kinder- und Jugendmedizin im Rhein-Main-Gebiet gefördert.
Das Museum Giersch der Goethe-Universität ist ein besonderes Förderprojekt. Als Geschenk an die Universität soll es als „Schaufenster“ den Dialog zwischen der Frankfurter Bürgerschaft und ihrer Hochschule vertiefen. Darüber hinaus fördert die Stiftung den Friedrich-Stoltze Preis als auch junge Künstler*innen im Portikus.
Von der Schüler*in bis zur Stiftungsprofessur wird im Bereich der Wissenschaftsförderung durch Schülerlabore über die Vergabe von Stipendien bis hin zur jährlichen Wissenschaftstagung unterschiedlichstes unterstützt. In der Kinder- und Jugendmedizin fördert die Stiftung neben den Rettungsteddys auch verschiedene Krankenhäuser sowie unterstützt Projekte zur Seelsorge für die Kleinsten.

www.stiftung-giersch.de

Goethe-Universität

Goethe-Universität Frankfurt

© Kiefer. from Frankfurt, Germany, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn drittmittelstärksten und fünf größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit.
Parallel dazu erhält die Universität auch baulich ein neues Gesicht. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht ein neuer Campus, der ästhetische und funktionale Maßstäbe setzt. Die „Science City“ auf dem Riedberg vereint die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Max-Planck-Instituten. Mit über 55 Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität laut Stifterverband eine Führungsrolle ein.

www.uni-frankfurt.de

Vermietung

Die Erdgeschossräume des Museums können für private wie offizielle Anlässe gemietet werden. Die Größe und Ausstattung der sorgfältig restaurierten Räume eignen sich für geschäftliche und private Veranstaltungen. Vorträge, Lesungen, Konferenzen, Fortbildungen und Präsentationen lassen sich ebenso durchführen wie festliche Dinners und Empfänge zu verschiedenen Anlässen.

Die Nutzung des Serviceraums mit zwei kleinen Kühlschränken und einer kleinen Spülmaschine im Erdgeschoss sowie die Nutzung einer großen Küche, Kühlschränken und Spülmaschine im Untergeschoss sind bei der Anmietung im Preis inbegriffen. Die Vermietung umfasst folgende Räume: Den Vortragssaal, das Herrenzimmer, den Kaminsaal, das Foyer und das Erkerzimmer.

Technische Daten:

  • Rednerpult
  • Leinwand
  • Beamer
  • Kabellose Mikrophone
  • WLAN
  • Garderobe im UG
  • Begrenzte Gartennutzung nach Absprache

Preise, weitere Informationen und individuelle Auskünfte bitte auf Anfrage:
Mail info@mggu.de

Ihr Browser unterstützt diese Webseite nicht

Liebe Besucher:innen des Kunsemuseums Bonn, Sie versuchen unsere Website über den Internet Explorer zu besuchen. Der Support für diesen Browser wurde durch den Hersteller eingestellt, weshalb er moderne Webseiten nicht mehr richtig darstellen kann. Um die Inhalte dieser Website korrekt anzeigen zu können, benötigen Sie einen modernen Browser

Unter folgenden Links finden Sie Browser, für die unsere Webseite optimiert wurde:

Google Chrome Browser herunterladen
Mozilla Firefox Browser herunterladen

Sie können diese Website trotzdem anzeigen lassen, müssen aber mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

Diese Website trotzdem anzeigen